Akademie der Künste der Welt Köln
Freitag, 3. April 2009 | Autor: jnordt
Vorschlag für eine Akademie der Künste der Welt, Köln, ist jetzt zur Diskussion im Netz
Der Rat hat am 26. Juni des Jahres 2008 die Verwaltung beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin ein Konzept für einen „selbständigen Ort des Dialogs und der kulturellen, interreligiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung“ in Köln zu erarbeiten.
Entsprechend dem Ratsbeschluss und mit Blick darauf, das Kunst- und Kulturleben der Stadt zu ergänzen, sind viele der auf diesem Gebiet tätigen Akteure gebeten worden, zu formulieren, wie sie sich einen solchen selbständigen Ort vorstellen. Demselben Ziel der Partizipation diente auch ein Workshop im November mit ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hinzu kamen viele Einzelgespräche mit Vertretern der Kölner Szene, städtisch getragen oder in privater Trägerschaft, und eine Reihe von Sitzungen mit einer kleineren Gruppe von Künstlern und Wissenschaftlern.
Am 2. März 2009 hat der Initiativkreis, der von der Kulturverwaltung gebeten wurde, sie bei der Formulierung eines Konzeptes für ein „Haus der Kulturen der Welt“ zu unterstützen, einen Entwurf für eine „Akademie der Künste der Welt Köln“ öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt. Danach soll die neue Einrichtung durch international tätige Mitglieder und Stipendiaten einen erweiterten Blick auf die Künste der Welt eröffnen, sich mit der Kölner Kunstszene vernetzen und mit dem Publikum in Austausch treten.
Das Papier des Initiativkreises für eine „Akademie der Künste der Welt, Köln“, das in den öffentlichen Veranstaltungen am 2. und 25. März vorgestellt und diskutiert wurde, wird jetzt online gestellt.
Um den Interessierten, die an den Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten, Gelegenheit zu geben, den Verlauf der Diskussion nachzuvollziehen, wird hier auch das Protokoll über den 25. März, das die Projektmitarbeiterin Anne Linden erstellt hat, veröffentlicht.
Auf Grund der Diskussion, die viele Anregungen enthielt, werden die Initiatoren eine überarbeitete Fassung erstellen, die sobald sie fertig ist, hier ebenfalls präsentiert wird.
Mit bestem Gruß
Jürgen Nordt
Projektleiter




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Brief, Erklärung und Einladung an alle Interessierten an einer “Akademie die Künste der Welt” von Rolf KeTaN Tepel, “I feel well, five!”
Oder wie immer man das zu gründende Werknetz der Künste hier in dieser Stadt nennen will …
Leider habe ich die Veranstaltung im Rhenania nicht wahrgenommen und so schiebe ich meinen Beitrag, den ich schon mal kurz auf der Veranstaltung im Museum Ludwig ankündigen konnte, auf diesem Wege nach, setze ihn auf meine Webseite http://www.stein-des-anstosses.de und sende ihn an Euch, auf Eure Seite als Kommentar, an Kaspar König und an Stadt-Anzeiger, wie Rundschau.
Seit dreieinhalb Jahren lebe ich, relativ mitten in der Stadt, auf dem Brachgelände am Eifelwall, anfangs nur mit meinen beiden mobilen Wohnateliers „WandelWagen“ und „FriedWirkStadt“. Nach 11 Jahren gefahrvoller Odyssee durch diese Stadt bin ich hier quasi „bruchgelandet“ und habe dadurch endlich Heimat und Lebensraum gefunden. Seither „arbeite ich am Verdorbenen“ und wandele diese vorgefundene „städtische Müllkippe“ hinter der Mauer der inzwischen ehemaligen Desinfektionsanstalt um in, wie ich dieses Projekt nenne, das „Tempo+Rare ParaDies+Das ReichT“.
Im Mittelpunkt dieser „Akademie der Lebenskünste“ steht die „FeuerStelle“. Immer mehr Menschen aus allen Nationen, Generationen, Schichten und Geschlechter finden hierher und lassen sich immer stärker begeistern und motivieren, diesen Platz unter dem Motto „Hier gebe ich mein Bestes“ zu gestalten und zu beleben. Alle Kunstformen finden ihren Platz und ihr MitWIRken. Langsam bildet sich eine Zeitstruktur. Und das bemerkenswerteste, dieser „KERN“ von ganzheitlichem und umfassenden „Lernen und Lehren“ funktioniert schon „ohne Geld“. Und liegt „strategisch“ äußerst interessant „zwischen den Institutionen“ Staatsanwaltschaft, Arbeitsamt, ADAC, Amtsgericht, Universität mit dem neuen Molekulargenetischen Institut, Umweltschutzamt und Lebensmittelüberwachung.
Wir sind also schon „am Werk“ und der Ort, an dem die Kunst freischaffend und interdisziplinär am Werke ist, der ist schon da!
Und wir laden Euch ein dies wahrzunehmen und einzusteigen in diesen Prozess. Denn, so hat ein Vorgespräch mit dem Kulturdezernenten ergeben, im Prinzip spricht nichts schwerwiegendes dagegen, das gesamte Gelände für die nächsten drei Jahre, zunächst also „temporär“, für und mit einem „Universitären Werkprozess“ (Akademie, FIU, European Kunsthalle + + +) zu bespielen.
Am 3. Mai, dem Kölner Kultursonntag, (siehe Programm im Stadt-Anzeiger) präsentieren wir das bisher erreichte und hoffen auf regen Besuch der Kölner Kreativschaft.
In diesem Sinne, auf eine gute Ankunft!
Rolf KeTaN Tepel
Gibt es eigentlich schon den überarbeiteten Entwurf, der dem Rat vorgelegt werden soll.
Danke für eine Nachricht und wenn möglich, erbitten wir von einer neuen Fassung eine pdf.Datei.
Mit freundlichen Grüßen
Christa Aretz
Ist jetzt online.